NAGER

Schadnager ist eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Nagetieren, die im Gartenbau, in der Tierhaltung und insgesamt in der Siedlungshygiene als Schädlinge eingestuft werden. Für ihre Bekämpfung und Kontrolle gibt es in Deutschland umfangreiche Regelungen von zuständigen Behörden.

Die wichtigsten Schadnager sind:

  • Ratten
  • Mäuse
  • Marder
  • Waschbären
Dauerköderbox für Wohngebiete

RATTEN

Die Nager sind Allesfresser und ernähren sich bevorzugt von Abfällen. Daher bekommen sie eine enorme Bedeutung als Krankheitsüberträger​.
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MÄUSE

Die Gattung umfasst knapp 40 Arten, von denen die Hausmaus die bekannteste und am weitesten verbreitete ist
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MARDER

Sie nerven im Haus und beissen sich durch den Motorblock des Autos
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WASCHBÄREN

Diese vermeintlich possierlichen Tiere nähern sich uns Menschen immer mehr.
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RATTEN - und nun?

Ratten können großen Schaden anrichten, indem sie nicht nur Krankheiten, wie z.B. die Borreliose, übertragen, sondern auch Kabel anknabbern und Kurzschlüsse oder schlimmer, Brände auslösen und Lebensmittel durch Kot und Urin kontaminieren.

Bei Anzeichen eines Rattenbefalls ziehen Sie sofort professionelle Hilfe zu rate. Laienhafte Bekämpfung reicht in den meisten Fällen leider nicht aus!

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Sie eine Ratte direkt zu Gesicht bekommen. Wahrscheinlicher ist es, das Sie Rattenkot vorfinden, ein klassisches Indiz für einen Rattenbefall.

Wanderratten, sondern Ausscheidungen in Spindel Form ab. In der Regel liegen mehrere Kotballen zusammen.

Die Hinterlassenschaften einer Hausratte sind weniger breit und eher mit der Form einer Banane zu vergleichen. Auch sind die einzelnen Kotstücke weiter verstreut.

Wie stark ist der Rattenbefall? Faustregel: Eine einzelne Ratte produziert täglich rund 40 Kotballen.

Ratten - Und nun?

Ratten können großen Schaden anrichten, indem sie nicht nur Krankheiten, wie z.B. die Borreliose, übertragen, sondern auch Kabel anknabbern und Kurzschlüsse oder schlimmer, Brände auslösen und Lebensmittel durch Kot und Urin kontaminieren.

Bei Anzeichen eines Rattenbefalls ziehen Sie sofort professionelle Hilfe zu rate. Laienhafte Bekämpfung reicht in den meisten Fällen leider nicht aus!

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Sie eine Ratte direkt zu Gesicht bekommen. Wahrscheinlicher ist es, das Sie Rattenkot vorfinden, ein klassisches Indiz für einen Rattenbefall.

Wanderratten, sondern Ausscheidungen in Spindel Form ab. In der Regel liegen mehrere Kotballen zusammen.

Die Hinterlassenschaften einer Hausratte sind weniger breit und eher mit der Form einer Banane zu vergleichen. Auch sind die einzelnen Kotstücke weiter verstreut.

Wie stark ist der Rattenbefall?

Faustregel: Eine einzelne Ratte produziert täglich rund 40 Kotballen!

Die Häufigsten Fragen

Woran erkenne ich einen Rattenbefall

  • Kanalisation​ ​
  • Vorratskeller ​
  • Tierställe 
  • Schlachthöfe​ 
  • Mülldeponien
  • Lebensmittelbetriebe
  • Getreidesilos​ 
  • ​Parkanlagen 
  • Bürohäuser
  • Wohngebäude

Gut möglich. Wanderratten graben sich Gänge im Erdboden um dort Ihre Jungen zur Welt zu bringen und zu leben. Sie leben in familiären Verbünden. In Deutschland sind die flächendeckend verbreitet und anders als der Name es vermuten lässt, sind sie sehr standorttreu.

Ingo Nicolin

Schädlingsbekämpfer

Mäuse

Durch Kot, Urin und angenagte Lebensmittel können Mäuse unterschiedliche  Krankheiten auf uns Menschen und Haustiere übertragen!  Das sind z.B. Tollwut, Fleckfieber, Pest, Salmonella und Leptospirose.

Die wildlebenden Arten sind überwiegend nachtaktiv, die kulturfolgenden Arten hingegen können zu jeder Tages- und Nachtzeit aktiv sein. Sie sind überwiegend Bodenbewohner, können aber gut klettern sowie – zumindest im Fall der Hausmaus – auch schwimmen. Als Ruheplätze dienen ihnen Felsspalten, selbst gegrabene Erdbaue oder menschengemachte Unterschlupfe.

Mäuse ernähren sich von vielerlei pflanzlichen Materialien, etwa Samen, Wurzeln, Blätter und Stängel. Einige Arten fressen auch Insekten und andere Kleintiere, wenn verfügbar. Die kulturfolgenden Arten fressen jedes verfügbare menschliche Nahrungsmittel.

 

Die Häufigsten Fragen

Hilfe - ich habe Mäusekot gefunden. Was nun?

Keine schlechte Idee. Aber auch eine Katze ist irgendwann satt. Es kommt also darauf an, wie groß das Mäuseproblem schon ist.

Wir benutzen Köderboxen mit Blut gerinnungshemmenden Präparaten. Die Mäuse verbluten dadurch schmerzfrei und müssen nicht leiden.

Ingo Nicolin

Schädlingsbekämpfer

Marder

Marder ernähren sich von Kleinsäugern, Mäusen, Vögeln, Insekten, Nüssen und Obst. Außerdem fressen sie alles, was in der menschlichen Umgebung zu finden ist, natürlich auch Hausmüll.

Als Unterschlupf dient ihnen der Dachboden oder aber auch der Motorraum eines PKW. Sie können großen Fraßschaden anrichten. Durch ihre Dämmerungs- und Nachtaktivität sorgen sie für dauernde Geräuschbelästigung.

Die Häufigsten Fragen

Was tun bevor der Marder zubeisst.

Marder können Lehmziegel leicht hochdrücken und dann unter diesen hindurch ins Haus bzw. den Dachboden gelangen. Sie brauchen dafür kein Schlupfloch. Deshalb ist es schwierig, den Marder mit Absicherungen zu vergrämen.

 

Dem ungebetenen Gast sollte der Aufenthalt so unangenehm wie möglich gemacht werden. Das gelingt mit diversen Vergrämungspräparaten und Düften. Diese werden vom Profi ausgebracht und dann sucht er vielleicht von sich aus das weite.

Wahrscheinlicher ist es, den Zugang des Marders ausfindig zu machen und diesen bei seiner Abwesenheit sicher zu verschließen. Der Marder steht unter Schutz und darf nicht gejagt werden!

Ingo Nicolin

Schädlingsbekämpfer

Waschbär

Er jagt Vögel und verspeist Reptilien. Er stiehlt Eier aus Nestern und Jungvögel aus Vogelkästen. Dazu verputzt er gerne vom Baum gefallene Äpfel und süße Kirschen. Der Waschbär ist ein Raubtier. In Amerika beheimatet wurde er vor ca. 80 Jahren in Deutschland eingeschleppt und hat sich seither stark verbreitet.

Neben dem Chaos, das er anrichten kann, bringt er Zecken, Läuse und Flöhe mit, die Staupe, Hasenpest und andere Krankheiten übertragen können. Im Garten liegende Kothaufen dürfen auf keinen Fall mit bloßen Händen angefasst werden. Sie können Eier des gefährlichen Waschbärspulwurms enthalten. 

Die Häufigsten Fragen

Was tun, wenn sich der Waschbär im Garten tummelt?

Verschliessen Sie alle Zugänge/Möglichkeiten um in Gartenschuppen, den Dachboden, etc. zu kommen. Katzenklappe? Diese sollten Sie sichern, am besten mit einer Chiplösung.

Sofern Sie Obstbäume haben, lassen Sie kein Obst in der Wiese liegen. Klar, der Waschbär kann auch klettern, aber er ist von Natur aus eher faul und da lädt so ein gedeckter Tisch mit Fallobst geradezu ein.

Nun, da Waschbären nachtaktiv sind, werden Sie vermutlich eher selten einen zu Gesicht bekommen. Falls Sie sich aber schon länger über mehr oder weniger Chaos im Außenbereich wundern, dann ist es sehr gut möglich, dass Sie nächtlichen Besuch haben.

Umgeworfene oder ausgeräumte Mülleimer, Kratzspuren im Rasen, kaputte Dächer…

Ingo Nicolin

Schädlingsbekämpfer